Büroauflösung

Beitrag zu „rethinking: space – time – architecture“ in der Galerie Kapinos zum XXI. UIA Architektur-Kongress

Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Künstlerin Franka Hörnschemeyer

Das Konzept: Grundlage war eine Untersuchung über Geschichte und wechselnde Benutzung des jetzigen Galerieraums. Unser Entwurf für das Büro eines fiktiven kleinen Unternehmens spielt mit der Willkürlichkeit der Nutzung solcher Räume, in denen heute ebensogut eine Agentur arbeiten könnte. Von Franka Hörnschemeyer wurde dieser Entwurf durch die Verschränkung der Maße von Raum, Einbauten und der Modulmaße des für die Konstruktion eingesetzten Materials in eine dreidimensionale Gitterstruktur aufgelöst und modifiziert.

Der Entwurf: Die Wände des Raums bleiben aus Respekt vor der Altbausubstanz weitgehend unangetastet. Ein Einbau in der Raummitte schafft Platz für den Kopierer, ein Putzmittellager, die Küche und den Serverraum. Der Einbau bietet zugleich die gestalterischen Möglichkeiten, das Corporate Design des Unternehmens darzustellen.

Die Konstruktion: Die Positionen und Maße der Möbel und Einbauten wurden durch ein Gitter aus Holzlatten angedeutet, das zugleich die Bewegungszonen definierte. Teile des Rasters waren mit Heraklith- Platten ausgefüllt, lesbar als Wand- oder Möbelfragmente. Dabei schien die gesamte Konstruktion von oben in den Raum hineingehängt zu sein. Nur wenige Holzlatten berührten den Boden, bis zu einer Höhe von 2,60 m verdichtete sich das Gitter, darüber blieb das Volumen des Galerieraumes erkennbar.

Die Künstlerin: Franka Hörnschemeyer hat das Verhältnis von Raum und Körper in zahlreichen Ausstellungen thematisiert. Sie zeigte unter anderem eine Arbeit im Lehmbruck- Saal der Hamburger Kunsthalle. Eine permanente Installation ist in einem der Höfe des Paul-Löbe-Hauses in Berlin zu sehen.

Fotos: Franka Hörnschemeyer

Projekt zum Download als pdf

Blick in die Installation
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Visualisierung
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Der Grundriss mit überlagertem Raster
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Modell mit Originalmaterialien
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