Lichtschwimmerbecken im Agrippabad

Beitrag zu plan 99, dem Forum aktueller Architektur in Köln

In Zusammenarbeit mit LICHTPLAN

Die Intention: Unser Beitrag sollte über die reine Präsentation realisierter Projekte hinausgehen. Wir wollten die Möglichkeit einer freien, nicht zweckgebundenen Installation für ein sinnliches Raum-Erlebnis nutzen. Der Ort – die entkernte Lehrschwimmhalle des Agrippabades mit dem völlig erhaltenen Becken in der Mitte – legte den Bezug zu Wasser nahe.

Der Wasserraum: Im Zentrum des Beckens bildeten wassergefüllte transparente Platten einen schwebenden Raum. Blau eingefärbt und von unten durchleuchtet wurde das Wasser zum Lichtleiter. Der Besucher bewegte sich in einem blauen Wasserraum, von Licht durchstrahlt. Der Wasserspiegel lag auf Aughöhe, so daß man beim Gang die Schräge des Beckens hinunter langsam “versank”. Dazu wurde die Installation mit Original- Tonaufnahmen aus dem Agrippabad beschallt. Den Rahmen bildete die Überlaufrinne des Beckens, die statt mit Wasser nun mit Licht geflutet war.

Der Bauzaun: An der gegenüberliegenden Stirnseite war der Raum durch einen Bauzaun begrenzt. Fehlende Bretter erlaubten den Blick dahinter, auf die vorangehenden Arbeiten auf der Baustelle – in Form von Plänen, Visualisierungen und Materialcollagen.

Die Technik: Zwölf Acryl-Stegdoppelplatten, jeweils 120 cm breit und 300 cm hoch, im offenen Karree gehängt, bildeten den Wasserraum. Die unteren Kanten waren transparent abgedichtet. Bis auf Aughöhe waren alle Platten exakt gleich mit blau eingefärbtem Wasser gefüllt. Dazu wurde ein spezieller Farbstoff ohne Pigmente benutzt. An der Unterkante waren von RSL gefertigte Profilleuchten mit verdeckten 16 mm- Hochleistungs- Leuchtstofflampen montiert. So wurde nach oben das blaue Wasser als Lichtleiter durchstrahlt. Nach unten fiel das Licht durch einen blauen Filter auf die weißen Kacheln.

Fotos: Robin Uber

Projekt zum Download als pdf

Der Wasserraum
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Blick auf die Installation
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Blick auf den Bauzaun
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Detail der Beleuchtung
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